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Artikel zum Suchbegriff: cannabis
Unter Drogenabhängigkeit versteht man eine psychische oder körperliche Abhängigkeit von bestimmten Substanzen. Früher bezeichnete man die Abhängigkeit als Sucht, dieser Begriff ist inzwischen überholt.
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Die Drogenabhängigkeit schließt stoffgebundene Drogen ebenso ein wie jene, die nicht stoffgebunden sind
Die Frage nach den Ursachen der Abhängigkeit ist auch eine Frage nach der Motivation, überhaupt eine Substanz zu sich zu nehmen bzw. eine diesbezügliche Handlung auszuführen, zunächst eingeschränkt auf den Drogenkonsum: Warum werden Drogen genommen? Das moderne Drogenbewusstsein umfasst neben den illegalen Substanzen auch legale Alltagsdrogen (Nikotin, Koffein, Alkohol, Chinin, Capsaicin, Kakao) und zudem das breite Spektrum mehr oder weniger psychoaktiver Medikamente.
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Die weltweite Nachfrage nach Kokain, Opiaten oder Cannabis geht zurück, während die Produktion und der Konsum von synthetischen Drogen steigt.
Zu diesem Schluss kommt der Weltdrogenbericht, den das Büro der Vereinten Nationen für die Drogen und Verbrechensbekämpfung (UNODC) 2009 in Wien und Washington veröffentlicht hat. Die UN-Fahnder gehen davon aus, dass unter anderem die sinkende Nachfrage nach konventionellen Drogen zu dem Anstieg blutiger Gewalt in Mexiko beigetragen hat.
Nach Ermittlungen der UN-Behörde ist im vergangenen Jahr allein der Schlafmohnanbau in Afghanistan um 19 Prozent zurückgegangen. Afghanistan stand bisher für 93 Prozent der Welt-Opiumproduktion. In Kolumbien, das die Hälfte des globalen Kokainvolumens produziert, sank der Anbau von Koka um 18 Prozent, die Kokain-Produktion schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent.
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Bislang galt das Rauchen von Zigaretten als „Einstiegsdroge“ für Cannabis. Doch gibt es auch umgekehrte Effekte. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat anhand einer Zwillingsstudie festgestellt, dass Cannabiskonsum den Übergang vom gelegentlichen zum regelmäßigen Zigarettenrauchen fördert und die Wahrscheinlichkeit erhöht, nikotinabhängig zu werden.
Die meisten Menschen, die Cannabis konsumieren, haben vorher mit dem Rauchen von Zigaretten begonnen. Diese Abfolge ist in der Wissenschaft gut belegt. Jugendliche, die mit dem Zigarettenrauchen anfangen, weisen im Vergleich zu jenen, die nicht rauchen, eine etwa 9- bis 15-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit auf, später auch Cannabis auszuprobieren.
Eine US-amerikanische Forschungsgruppe um Arpana Agrawal von der Washington University School of Medicine hat nun den umgekehrten Einfluss untersucht. Denn das Rauchen von Tabak gilt als die häufigste vermeidbare Todesursache weltweit, weshalb die Faktoren, die eine Nikotinabhängigkeit begünstigen, von besonderem Interesse sind.
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Der Schlaf hat eine wichtige Funktion für den Organismus. Die Organe laufen auf Sparflamme, der Körper regeneriert sich. Gesunder Schlaf macht sich auch in unserer Gemütslage bemerkbar. Ausgeschlafen fühlen wir uns fit und erholt. Der Schlaf hat sogar Einfluss auf die Gedächtnisbildung. Was am Tag gelernt wurde verfestigt sich im Schlaf. Ist der Schlaf gestört hat dies wiederum negative Folgen für die kognitiven Funktionen. Ecstasy – so scheint es aktuellen Studien zufolge -kann die Schlafqualität mindern und sogar zu Atemaussetzern führen. Vermutet wird, dass die Schlafprobleme maßgeblich an den schlechteren kognitiven Leistungen Ecstasykonsumierender beteiligt sind.
Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Ecstasykonsumierende schlechtere kognitive Leistungen erbringen als Personen, die kein Ecstasy konsumieren. Dabei hat sich ein dosisabhängiger Effekt gezeigt. Das heißt, je mehr Ecstasy konsumiert wurde, desto stärker sind die kognitiven Einschränkungen. Es wird davon ausgegangen, dass sich dieser Effekt auf Schädigungen serotonerger Nervenzellen zurückführen lässt, sprich: das Gehirn wird durch Ecstasy geschädigt.
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In Zürich beobachten Forscher seit dem Ende der 90er Jahre vermehrt schizophrene Erkrankungen. Auffällig ist für sie: Im gleichen Zeitraum hatte auch der Konsum “weicher” Drogen stark zugenommen. In ihrer Studie wird die Vermutung nur erhärtet, dass Cannabis nicht so harmlos ist.
Forscher der Psychiatrischen Uni-Klinik in Zürich haben Hinweise auf eine Zunahme schizophrener Psychosen Ende der 90er-Jahre im Kanton Zürich gefunden. Im selben Zeitraum hatte auch der Konsum weicher Drogen stark zugenommen. Die epidemiologische Studie stützt die Vermutung, dass der Konsum von Cannabis das Risiko für Schizophrenien und andere Psychosen erhöht.
Ein Zusammenhang von Cannabis und Psychoserisiko ist den Forschern schon lange aus experimentellen Untersuchungen und Einzelfallstudien bekannt. Bisher schien sich dieser Zusammenhang jedoch nicht in einer grösseren Zahl von Krankheitsfällen niederzuschlagen, auch nicht in liberalen Gesellschaften mit einer toleranten Haltung gegenüber Drogen. Eine neue Auswertung epidemiologischer Daten aus dem Kanton Zürich bestätigt die vermutete Risikoerhöhung, an Schizophrenie zu erkranken, erstmals im Rahmen einer Bevölkerungsstudie.
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