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Artikel zum Suchbegriff: Alkohol
Im Hinblick auf die Frage, wie sich das Alkoholverkaufsverbotsgesetz auf Tankstellen auswirkt, die gleichzeitig auch Gaststätten sind, hat das für das Gaststättenrecht zuständige Wirtschaftsministerium am Dienstag in Stuttgart betont: „Es gibt keine Gesetzeslücke.“
Alle Gaststätten sind von dem seit 1. März geltenden Alkoholverkaufsverbotsgesetz ausgenommen und dürfen während ihrer Betriebszeiten Alkohol ausschenken und – im Rahmen des Gaststättengesetzes – auch über die Straße verkaufen. Die Ausklammerung von Gaststätten einschließlich des Gassenschanks aus dem Alkoholverkaufsverbotsgesetz war von Anfang an Teil des politischen Kompromisses zu diesem Gesetzesvorhaben.
Das Alkoholverkaufsgesetz insgesamt wird spätestens in drei Jahren evaluiert. Bereits in der Gesetzesbegründung heißt es dazu, dass die Evaluation „auch im Hinblick darauf, ob (…) das nächtliche Alkoholverkaufsverbot (…) durch einen vermehrten Straßenverkauf durch Gaststätten unterlaufen wird“, erfolgt. Die Landesregierung hat die Fallkonstellation, dass es als Gaststätten konzessionierte Tankstellen gibt, also erkannt.
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Jetzt ist die Zeit zum Abfeiern und während der Faschings- und Karnevalszeit kann das auch gerne täglich und ein Gläschen mehr sein.
Außerdem gibt es jede Menge positiver Nachrichten über Alkohol, so dass der Spruch zu stimmen scheint.
Zwischen Leber und Milz, passt noch locker ‘n Pils. Das ist aber nur bedingt zutreffend, schreibt das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” und Chefredakteur Dr. Andreas Baum erklärt, wie gesund Alkohol tatsächlich ist:
Es gibt Hinweise, dass Alkohol in kleineren Mengen durchaus vorteilhaft sein kann und zum Beispiel die Gefäße schützt, sodass das Herzinfarktrisiko sinkt.
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Wer als Kind schon einmal probiert hat, die scheinbar harmlosen Substanzen eines Chemiebaukastens wahllos über den Bunsenbrenner zusammen zu mischen, der wird möglicherweise die Erfahrung gemacht haben, dass unkontrollierte chemische Reaktionen ordentlich Qualm und Gebrodel verursachen können – und den Eltern einen gehörigen Schrecken einjagen. Zugegeben, der nun folgende Übergang zum eigentlichen Thema, dem Mischkonsum, ist ein wenig haarsträubend, doch das Experimentieren mit dem Chemiebaukasten und der gleichzeitige Konsum mehrerer psychoaktiver Substanzen haben eines gemeinsam: Der Ausgang des Experiments ist oft ungewiss und manchmal knallt es ganz schön heftig
Mischkonsum eher die Regel
Der Mischkonsum vor und während des Partyfeierns ist kein Einzelfall, sondern sogar das übliche Konsummuster – zumindest wenn Ecstasy dabei ist. So gaben in einer großen Studie, die im Jahr 1999 in fünf europäischen Städten durchgeführt wurde, 92 Prozent von rund 1.600 befragten Ecstasykonsumentinnen und -konsumenten an, beim letzten Konsum von Ecstasy mindestens eine weitere Substanz eingenommen zu haben. Meist waren es Cannabis und Alkohol, aber auch Speed, Kokain oder Halluzinogene. Und aktuelle Studien geben keinen Grund zur Annahme, dass sich die Konsummuster in der Party-Szene in den letzten 10 Jahren grundlegend geändert hätten.
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Der Schlaf hat eine wichtige Funktion für den Organismus. Die Organe laufen auf Sparflamme, der Körper regeneriert sich. Gesunder Schlaf macht sich auch in unserer Gemütslage bemerkbar. Ausgeschlafen fühlen wir uns fit und erholt. Der Schlaf hat sogar Einfluss auf die Gedächtnisbildung. Was am Tag gelernt wurde verfestigt sich im Schlaf. Ist der Schlaf gestört hat dies wiederum negative Folgen für die kognitiven Funktionen. Ecstasy – so scheint es aktuellen Studien zufolge -kann die Schlafqualität mindern und sogar zu Atemaussetzern führen. Vermutet wird, dass die Schlafprobleme maßgeblich an den schlechteren kognitiven Leistungen Ecstasykonsumierender beteiligt sind.
Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Ecstasykonsumierende schlechtere kognitive Leistungen erbringen als Personen, die kein Ecstasy konsumieren. Dabei hat sich ein dosisabhängiger Effekt gezeigt. Das heißt, je mehr Ecstasy konsumiert wurde, desto stärker sind die kognitiven Einschränkungen. Es wird davon ausgegangen, dass sich dieser Effekt auf Schädigungen serotonerger Nervenzellen zurückführen lässt, sprich: das Gehirn wird durch Ecstasy geschädigt.
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Warum manche Menschen süchtig nach Alkohol werden und andere nicht, haben Wissenschaftler bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Fest steht: Alkoholiker sind keine willensschwachen Menschen, sondern Kranke. Entsprechend müssen Sie behandelt werden. Mediziner gehen dabei inzwischen auch ganz neue Wege.
Das Wort “Sucht” kommt nicht von “suchen”, sondern von “siech”. Siech steht für Sucht, Seuche und krank (englisch “sick”). Alkoholsucht ist keine Willensschwäche oder Charaktereigenschaft, sondern eine Krankheit. Doch über die genauen Mechanismen ihrer Entstehung weiß man bislang wenig. Was spielt sich bei einem Süchtigen im Gehirn ab? Wieso kann er einfach nicht mehr ohne seine Droge auskommen? Warum werden manche Menschen abhängig von Alkohol, Zigaretten oder Drogen, andere dagegen nicht? Solche Fragen erforscht das “Neuroimaging Center” der Technischen Universität Dresden. Man hofft dort, dass ein genaueres Verständnis der Entstehung von Sucht neue Wege ermöglicht, von ihr loszukommen.
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