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Buch-Vorstellung: Affenliebe – Die Geschichte eines langen Entzugs

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Silvana ist ganz unten aufgewachsen. Ihre Mutter, tablettenabhängig und jeder Art von Drogen von LSD bis zu Heroin verfallen, häufig von Obdachlosigkeit bedroht und am Rande des völligen Absturzes balancierend, konnte der Tochter nicht die einfachste Geborgenheit bieten.

Vielmehr fühlt sich schon das kleine Mädchen für die Mutter verantwortlich, versucht sie zu beschützen und vor den Schlägen der Stiefväter zu bewahren.

So wächst Silvana auf, bemüht, sich einen minimalen Raum der Normalität zu bewahren und Schulfreunden gegenüber eine gewisse Fassade aufrecht zu halten.

Erschütternd zum Beispiel der Moment, als dem Kind aufgeht, dass sein eigenes, zunächst doch ganz selbstverständlich angenommenes Leben wohl doch nicht so normal ist, dass die Eltern ihrer Klassenkameraden morgens keine Pillen zum Antörnen und abends keine zum Runterkommen einwerfen.

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Geschrieben von Sebastian Anders

7. Februar 2010 um 17:30

Regelmäßig ein bisschen Alkohol ist genauso schädlich wie gelegentlich zuviel

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Jetzt ist die Zeit zum Abfeiern und während der Faschings- und Karnevalszeit kann das auch gerne täglich und ein Gläschen mehr sein.

Außerdem gibt es jede Menge positiver Nachrichten über Alkohol, so dass der Spruch zu stimmen scheint.

Zwischen Leber und Milz, passt noch locker ‘n Pils. Das ist aber nur bedingt zutreffend, schreibt das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” und Chefredakteur Dr. Andreas Baum erklärt, wie gesund Alkohol tatsächlich ist:
Es gibt Hinweise, dass Alkohol in kleineren Mengen durchaus vorteilhaft sein kann und zum Beispiel die Gefäße schützt, sodass das Herzinfarktrisiko sinkt.

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Geschrieben von Michael Schneider

6. Februar 2010 um 14:06

Synthetische Drogen wie Ecstasy und Crystal sind auf dem Vormarsch

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Die weltweite Nachfrage nach Kokain, Opiaten oder Cannabis geht zurück, während die Produktion und der Konsum von synthetischen Drogen steigt.

Zu diesem Schluss kommt der Weltdrogenbericht, den das Büro der Vereinten Nationen für die Drogen und Verbrechensbekämpfung (UNODC) 2009 in Wien und Washington veröffentlicht hat. Die UN-Fahnder gehen davon aus, dass unter anderem die sinkende Nachfrage nach konventionellen Drogen zu dem Anstieg blutiger Gewalt in Mexiko beigetragen hat.

Nach Ermittlungen der UN-Behörde ist im vergangenen Jahr allein der Schlafmohnanbau in Afghanistan um 19 Prozent zurückgegangen. Afghanistan stand bisher für 93 Prozent der Welt-Opiumproduktion. In Kolumbien, das die Hälfte des globalen Kokainvolumens produziert, sank der Anbau von Koka um 18 Prozent, die Kokain-Produktion schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent.

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Geschrieben von Sebastian Anders

4. Februar 2010 um 01:21

20 Tote und 17 Verletzte in der Drogenhochburg Mexiko

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Blutiges Wochenende in Mexiko: In der Drogenhochburg Ciudad Juárez haben Bewaffnete eine Party von Jugendlichen gestürmt. Sie töteten 13 Menschen. Bei einem anderen Massaker gab es sieben Tote.

Mexiko-Stadt: 20 Tote und 17 Verletzte, das ist die Bilanz eines blutigen Wochenendes in Mexiko. In Ciudad Juárez, der Stadt mit den meisten Morden weltweit, eröffneten Angreifer am Sonntag das Feuer auf feiernde Jugendliche. 13 Menschen starben, 17 wurden verletzt.

Die Opfer waren 15 bis 20 Jahre alt. Es gab verschiedenen Angaben, um was für eine Veranstaltung es sich handelte. Die Nachrichtenagentur AFP beruft sich auf Behördenangaben und berichtet, die Jugendlichen hätten eine Geburtstagsparty gefeiert. Anderen Berichten zufolge handelt es sich bei den Toten um Mitglieder eines Fußballclubs, die einen Pokalsieg feierten.

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Geschrieben von Sebastian Anders

1. Februar 2010 um 09:34

DVD-Vorstellung: Leaving Las Vegas

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Kurzreview zum Film:

Ben Sanderson(Nicolas Gage), ein alkoholkranker und beruflich wie privat gescheiterter Drehbuchautor, beschließt, sich nach Las Vegas zu begeben, um sich dort zu Tode zu trinken (nachdem er seinen gesamten Hausrat verbrannt hat). Dort lernt er die Prostituierte Sera(Elisabeth Shue)kennen, mit der ihn bald eine intensive Freundschaft verbindet. Allerdings mit speziellen Regeln: Sera darf nicht versuchen, Ben von seinem Vorhaben abzuhalten. Im Gegenzug soll Seras Broterwerb zwischen den beiden kein Thema sein.

Ein Deal, der jedoch nur oberflächlich tragfähig ist. Trotz aller Trost- bzw. Hoffnungslosigkeit der jeweiligen Perspektiven hat sich nämlich eine besondere Form der Liebe entwickelt, was im Ergebnis aber nichts daran ändern kann, dass Ben seinen Plan schließlich in die Tat umsetzt.

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Geschrieben von Sebastian Anders

31. Januar 2010 um 19:28